Unsere Unternehmenskultur

Diese Unternehmenskultur ist Grundlage meines Handelns, an der ich mich und meine Arbeit messe. Alle Menschen in unserem Klinikum dürfen sich auf die Einhaltung dieser Unternehmenskultur berufen.

Unsere Ethik: Fürsorge und Nächstenliebe

  • Der diakonische Auftrag zur Fürsorge und Nächstenliebe verpflichtet mich auf ein ethisch reflektiertes Handeln. Ich halte mich an ethische Leitlinien des Klinikums und respektiere die unantastbare Würde jedes Menschen.
  • Mir ist bekannt, dass in medizin-ethischen Konfliktsituationen eine klinische Ethikberatung durch Patienten, Angehörige und/oder Mitarbeiter im therapeutischen Team veranlasst werden kann.
  • Ich trage dazu bei, dass der Umgang mit sterbenden und gestorbenen Menschen unter Achtung der Menschenwürde geschieht.

Unsere Patientenorientierung: Respekt und Einfühlungsvermögen

  • Ich erkenne in meinem Gegenüber den Nächsten, dem ich in seiner besonderen Situation mit Verständnis, Freundlichkeit und Herzenswärme begegne.
  • Ich achte bei allen Leistungen für Patienten (z.B. Aufnahmen, Visiten, Untersuchungen, Behandlungen, Entlassungen u. a.) darauf, ihre Würde zu wahren und ihnen mit Respekt zu begegnen.
  • Ich schaffe im Rahmen der Behandlungsmöglichkeiten eine Atmosphäre, in der sich Patienten und Angehörige geborgen und gut betreut fühlen.
  • Ich begrüße neue Patienten und ihre Begleitung und stelle mich vor.
  • Ich klopfe an, bevor ich ein Zimmer betrete und wahre die Privatsphäre der Patienten und Angehörigen.
  • Ich informiere über bevorstehende Abläufe rechtzeitig und bitte um Verständnis bei längeren Wartezeiten.
  • Ich respektiere den Willen und das Selbstbestimmungsrecht des Patienten.
  • Ich sehe Angehörige als Partner bei der Betreuung der Patienten und beziehe sie in mein Handeln mit ein.

Unser Miteinander: Zugewandtheit und Respekt

  • Ich verhalte mich höflich, zugewandt, freundlich und hilfsbereit.
  • Ich grüße alle.
  • Ich habe Achtung und Respekt für mein Gegenüber, unabhängig von seiner Funktion.
  • Ich trage während der Arbeitszeit mein Namensschild und achte auf mein gepflegtes Äußeres.
  • Ich bin pünktlich, bei Verspätung oder Verhinderung entschuldige ich mich.
  • Ich achte auf Sauberkeit und Ordnung an meinem Arbeitsplatz und im Klinikum.
  • Ich nutze kontinuierlich unternehmensinterne Medien (z.B. Intranet, Mitarbeiterzeitung, Emails, Infotafel), um mich aktuell zu informieren.
  • Ich verstehe Anregungen und Kritik als Unterstützung zur stetigen Verbesserung meiner Arbeit.
  • Ich suche bei Missachtung der Unternehmenskultur das Gespräch.

Unsere Kundenorientierung: Kooperation und Bindung

  • Ich trete allen Kunden (z.B. Angehörige, zuweisende Ärzte, Lieferanten, Kostenträger, Presse und Öffentlichkeit) gegenüber freundlich, höflich und hilfsbereit auf.
  • Ich unterstütze alle Maßnahmen, die die gute Zusammenarbeit mit den Kundengruppen fördern und festigen.
  • Ich vertrete das Klinikum loyal nach außen und innen.
  • Ich wende mich bei Anregungen und Beschwerden externer Kunden an das zentrale Beschwerdemanagement.
  • Ich gebe Informationen aus dem Klinikum nur mit Zustimmung der Geschäftsführung an die Öffentlichkeit.

Unsere Mitarbeiterorientierung: Kommunikation und Motivation

  • Ich achte darauf, dass eine kontinuierliche Kommunikation zwischen den Berufsgruppen stattfindet (z.B. regelmäßige interdisziplinäre Teambesprechungen) und beteilige mich daran.
  • Ich reagiere zeitnah auf Anliegen und Anträge von Kolleginnen und Kollegen.
  • Ich verpflichte mich, an Fort- und Weiterbildungsangeboten teilzunehmen, um meine Kompetenzen kontinuierlich weiterzuentwickeln.
  • Ich besuche als Führungskraft regelmäßig Fortbildungen zur Thematik „Mitarbeiterführung“.
  • Ich informiere mich über Angebote zur Kommunikation und Motivation von Mitarbeitern, die kontinuierlich weiterentwickelt werden,

zum Beispiel durch:

  • regelmäßige Informationsveranstaltungen der Geschäftsführung und der MAV
  • strukturiertes und organisiertes betriebliches Vorschlagswesen
  • regelmäßige Veranstaltungen, die die Gemeinschaft der Mitarbeiter stärken
  • adäquate Würdigung von Jubiläen
  • Andachten oder entsprechende Veranstaltungen, bei denen Mitarbeiter begrüßt,  in leitende Ämter eingeführt, beim Ausscheiden aus dem Berufsleben verabschiedet oder bei Trauerfällen begleitet werden
  • Hilfsangebote für suchtkranke Mitarbeiter gemäß festgelegter Standards
  • Supervisionsangebote
  • lebensphasengerechte Arbeitszeiten, die  die Vereinbarkeit von Gesundheit, Beruf und Familie sicherstellen (Familiengerechter Arbeitsplatz)
  • Einführungsgespräche für neue Mitarbeiter,
  • Rückkehrgespräche nach längerer Krankheit, 
  • Entlassungsgespräche bei Ausscheiden etc.
  • strukturierte Konfliktgespräche, 
  • Mitarbeiterjahresgespräche mit Zielvereinbarungen
  • Gesundheitsförderungsangebote

Unser Qualitätsmanagement: Kontinuität und Verbesserung

  • Ich unterstütze aktiv den kontinuierlichen Verbesserungsprozess (z.B. Patienten- und Angehörigenbefragungen, Zuweiserbefragungen, Auswertung der Leistungserbringungsdaten, Mitarbeiterbefragungen, Betriebliches Vorschlagswesen, Beschwerdemanagement, Mitarbeiterausfallstatistik u.a.)
  • Ich beteilige mich an der Umsetzung der Maßnahmen, die aus den Ergebnissen abgeleitet werden.
  • Ich verpflichte mich, bestehende verbindliche Vorgaben (Standards, Leitlinien, Dienstvereinbarungen u.a.) einzuhalten und nur in begründeten Ausnahmefällen davon abzuweichen.

Unsere Umwelt: Ökologie und Schutz

  • Ich achte auf sparsamen Umgang mit Energie.
  • Ich trenne nach Möglichkeit Abfälle.
  • Ich gehe sorgfältig mit Arbeitsmaterialien um und vermeide Verschwendung.

Ludwigslust / Hagenow im Januar 2012

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